Moderne Technik für ein besseres Diabetes-Management

Digitale Helfer, smarte Geräte und clevere Apps können das Leben mit Diabetes deutlich erleichtern – von der Blutzuckerüberwachung über Insulinpumpen bis hin zu intelligenten Datenanalysen. In dieser Kategorie findest du verständliche Erklärungen, Tipps und Tests zu allen technischen Hilfsmitteln, die den Alltag mit Diabetes unterstützen.

Wir erklären, wie CGM-Systeme, Insulinpumpen, Apps oder Closed-Loop-Lösungen funktionieren, worauf man achten sollte und welche Möglichkeiten es gibt, Technik sinnvoll einzusetzen. So kannst du fundierte Entscheidungen treffen und die Technik gezielt für dein Diabetes-Management nutzen – ohne Fachchinesisch und komplizierte Anleitungen.

Eine Person analysiert Gesundheitsdaten_und_KI auf einem Laptop zur Blutzuckerüberwachung mit CGM. | © Name

Was 2 Jahre Glukosedaten zeigen, die ein 14-Tage-AGP nie zeigen würde

Kürzlich habe ich ein Interview gegeben. Eine Studentin einer Münchner Universität schreibt gerade ihre Masterarbeit zum Thema KI und Gesundheitsdaten und wollte wissen, wie das bei mir im Alltag aussieht: Welche Daten sammle ich eigentlich, was mache ich damit, und was würde ich mir wünschen, dass diese Daten mir noch zeigen könnten. Richtig gute Fragen, ehrlich gesagt – manche davon hatte ich mir selbst noch nie so konkret gestellt. Eine davon ist bei mir hängen geblieben: Wenn ich meine Glukosedaten schon so akribisch sammle, warum schaue ich dann eigentlich fast nie weiter zurück als 14 Tage? Jeder kennt das Standard-AGP: 14 Tage Daten, eine hübsche Kurve, fertig. So macht es auch jede Diabetes-Software, vom LibreView-Export bis zur Praxissoftware beim Diabetologen. Und für den nächsten Termin reicht das auch völlig. Aber ich wollte mal etwas anderes wissen: Wie hat sich mein Zucker eigentlich über die letzten zwei Jahre entwickelt – nicht

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Ein besorgter Mann betrachtet seine Geräte mit Blutzucker-Daten und Warnmeldungen im Zusammenhang mit Diabetes und CGM.

LibreLinkUp v5: Warum Drittanbieter-Apps bald nicht mehr funktionieren

Drittanbieter Apps haben es zukünftig schwieriger an CGM Daten zu kommen, wenn überhaupt! Wer seinen FreeStyle-Libre-Sensor mit Nightscout, xDrip+, GlucoDataHandler oder anderen inoffiziellen Apps ausliest, hat in den letzten Tagen vielleicht eine unschöne Nachricht bekommen: „No Recent Data“. Keine aktuellen Daten. Alles leer. Und das, obwohl der Sensor munter weiter misst.Was ist passiert? Abbott hat am 21. April 2026 eine neue Version der LibreLinkUp-App veröffentlicht — Version 5.x Und diese Version verändert grundlegend, wie Daten zwischen der App und Abbotts Servern übertragen werden. So grundlegend, dass viele Tools, die Diabetikerinnen und Diabetiker täglich nutzen, damit schlicht nicht mehr funktionieren. Ein Sicherheitsforscher hat die neue App genau unter die Lupe genommen und einen detaillierten technischen Bericht veröffentlicht. Ich fasse hier zusammen, was das konkret bedeutet — ohne Programmierkenntnisse vorauszusetzen. Erstmal kurz: Worum geht es überhaupt? LibreLinkUp ist Abbotts eigene Follower-App. Damit können zum Beispiel Eltern, Partner oder Ärzte die Glukosewerte eines

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Zukunft-des-Diabetes-CGM-Sensor-und-KI-gestuetzte-Glukosekurve

CGM trifft KI – wie künstliche Intelligenz Diabetes-Alltag und Zukunft verändert

Ich merke es immer wieder, wenn ich auf mein Telefon schaue: Diabetes fühlt sich heute ganz anders an als noch vor ein paar Jahren. Allein durch das CGM hat sich mein Alltag verschoben – weg vom punktuellen Messen mit dem Stich in den Finger, hin zu einem permanenten Datenstrom, der einfach da ist. Und trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass wir gerade erst am Anfang einer viel größeren Veränderung stehen. Wenn ich mir anschaue, wie sich künstliche Intelligenz gerade in dieses System hineinschiebt, dann wirkt das auf mich weniger wie ein technisches Update und mehr wie ein grundlegend anderer Blick auf die ganze Sache. Das CGM liefert mir nicht mehr nur Zahlen, sondern Daten in Echtzeit. KI beginnt nun, diese Daten nicht einfach nur anzuzeigen, sondern zu verstehen. Und genau da wird es spannend. Vom Reagieren zum Vorhersagen Heute ist es noch so: Ich sehe einen Wert, ich reagiere.

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Ein Junge erhält ein Glukagon-Implantat zur besseren Blutzuckerkontrolle bei Diabetes. | © GlucoseCode

Glukagon-Implantate: Hilfe bei Unterzucker?

Menschen mit Diabetes kennen das: Manchmal sinkt der Blutzucker ganz plötzlich – das nennt man eine Unterzuckerung oder auch Hypoglykämie. Wenn es ganz schlimm wird, kann man bewusstlos werden. Dann hilft nur noch Glukagon, ein Hormon, das den Blutzucker schnell wieder ansteigen lässt. Bisher musste Glukagon gespritzt werden – oft von anderen Menschen, weil man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist. Aber jetzt gibt es neue Ideen: Glukagon als Implantat – also ein kleines Gerät unter der Haut, das im Notfall automatisch Glukagon abgeben kann. 🧠 Was ist Glukagon eigentlich? Glukagon ist so etwas wie der Gegenspieler von Insulin. Es sorgt dafür, dass Zucker aus der Leber ins Blut abgegeben wird – also dass der Blutzucker steigt. 🧪 Die neue Idee: Glukagon-Implantate Ein Forschungsteam vom MIT in den USA hat ein kleines Gerät entwickelt, das man sich unter die Haut setzen lassen kann. Es ist so groß wie

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Ein Mint-Insulin-Patch sendet Blutzuckerwerte an ein Smartphone für einfaches Diabetes-Management. | © Name

„Mint“: Tubeless‑Pumpen‑Revolution von Beta Bionics

Beta Bionics stellt „Mint“ vor – die nächste Generation der tubelosen Insulinpumpen Die amerikanische Firma Beta Bionics, bekannt für ihr iLet Bionic Pancreas‑System, präsentierte auf der ADA Scientific Sessions erstmals einen funktionsfähigen Prototyp der tubeless Patch‑Pumpe namens „Mint“.Im Gegensatz zu klassischen Schläuchen kommt „Mint“ ohne Tubing aus – ähnlich wie Insulets Omnipod, aber mit einigen smarten Verbesserungen. Technische Highlights von Mint: Das designfokussierte Konzept erleichtert das Handling erheblich: Patch aufkleben, wiederverwendbare Einheit ansetzen, Knopfdruck – fertig. Im Vergleich: Medtronics kommender MiniMed Fit ist auf sieben Tage ausgelegt, bietet jedoch ein anderes System. Marktposition & Ausblick Analysten erwarten eine Markteinführung in den USA gegen Ende 2027. Damit will Beta Bionics eine Lücke im Markt besetzen – vor allem bei Nutzern, die sich ein nahezu wartungsfreies patch‑style Erlebnis wünschen. Die Nähe zur iLet‑Plattform lässt darauf schließen, dass Mint später mit automatisiertem Closed‑Loop‑System und Dual‑Sensor‑Tech (Glukose + Ketone) kombiniert werden könnte, z. B. mit Abbotts Libre 3

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Ein Junge schaut auf sein Handy, während er den Dexcom CGM zur Blutzuckermessung trägt. | © Name

Dexcom G8: Was bislang bekannt ist – und was das für uns bedeutet

1. Einführung: Was ist ein CGM-Sensor? Kurz und klar Ein kontinuierlicher Glukose-Monitoring-Sensor (CGM) misst den Glukosespiegel im Unterhautfettgewebe fortlaufend und sendet die Werte drahtlos an eine App oder Empfänger. Das erspart viele Fingerstiche und gibt Echtzeit-Einblicke in Blutzuckerverläufe. Systeme wie der FreeStyle Libre 3, den ich selbst nutze, messen regelmäßig automatisch und liefern Alarme bei Hoch- oder Unterzucker.CGM-Systeme gelten als Standard-Technologie für das moderne Diabetesmanagement. Sie helfen, mehr Zeit im Sollbereich zu verbringen und Risiken wie Hypoglykämien früher zu erkennen. 👉 Beim Libre 3 etwa erfolgt die Messung kontinuierlich und automatisch ohne Scan-Aktion. (Allgemein verfügbar) 2. Dexcom: Markt, Produkte und Fokus heute Dexcom gehört zu den weltweit führenden Herstellern von CGM-Sensoren – mit bekannten Systemen wie Dexcom G6 und der aktuellsten Generation Dexcom G7. Wichtige Punkte zu Dexcom heute: Dexcom hat angekündigt, die Produktion des G6 im Jahr 2026 einzustellen, um sich vollständig auf neuere Systeme wie G7 und zukünftige

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Hinweis:

GlucoseCode bietet keine medizinische Beratung.
Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information über technische und andere allgemeine Informationen im Diabetesmanagement.
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