Moderne Technik für ein besseres Diabetes-Management

Digitale Helfer, smarte Geräte und clevere Apps können das Leben mit Diabetes deutlich erleichtern – von der Blutzuckerüberwachung über Insulinpumpen bis hin zu intelligenten Datenanalysen. In dieser Kategorie findest du verständliche Erklärungen, Tipps und Tests zu allen technischen Hilfsmitteln, die den Alltag mit Diabetes unterstützen.

Wir erklären, wie CGM-Systeme, Insulinpumpen, Apps oder Closed-Loop-Lösungen funktionieren, worauf man achten sollte und welche Möglichkeiten es gibt, Technik sinnvoll einzusetzen. So kannst du fundierte Entscheidungen treffen und die Technik gezielt für dein Diabetes-Management nutzen – ohne Fachchinesisch und komplizierte Anleitungen.

Die neue Generation von Insulinpumpen – was sich ändert

Die Insulintherapie steht vor einem großen Wandel Beim Diabetes-Management passiert gerade etwas Grundlegendes.Insulinpumpen sind nicht mehr nur technische Hilfsmittel. Sie werden Teil eines digitalen Gesamtsystems, das den Alltag erleichtern soll – nicht komplizierter macht. Früher ging es oft nur um eine Frage:👉 Wie viel Insulin brauche ich? Heute geht es um mehr:👉 Wie kann die Technik mir helfen, weniger an Diabetes denken zu müssen? Genau hier setzt die neue Generation von Insulinpumpen an. Weg vom Schlauch – hin zu mehr Freiheit Viele klassische Insulinpumpen arbeiten mit Schläuchen.Das funktioniert medizinisch gut, ist aber im Alltag oft belastend: Patch-Pumpen gehen einen anderen Weg.Sie kommen ohne Schlauch aus und sitzen direkt auf der Haut. 👉 Das bedeutet: Für viele ist genau das der entscheidende Punkt, überhaupt über eine Pumpe nachzudenken. Zwei Wege bei Patch-Pumpen – beide mit klaren Zielen Aktuell gibt es zwei technische Ansätze: 1. Wiederaufladbare SystemeEin kleiner Pumpenkern wird immer wieder

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Die Zukunft der Insulinpumpen: Was bringt die nächste Generation?

Die Diabetes-Technologie entwickelt sich rasant weiter – und die nächste Generation von Insulinpumpen verspricht, den Alltag von Menschen mit Diabetes noch einfacher und komfortabler zu machen. In diesem Beitrag schauen wir uns die spannendsten Innovationen an, die aktuell in der Entwicklung sind und bald auf den Markt kommen könnten. Tubenlos, bildschirmfrei und wiederaufladbar Viele Hersteller arbeiten an tubenlosen Insulinpumpen, die ohne störende Schläuche auskommen. Beispiele sind die bekannten Omnipod-Systeme und neue Geräte wie der „Siggy“ von Tandem, eine wiederaufladbare Patch-Pumpe mit austauschbarem Klebepad. Auch Beta Bionics bringt mit dem „Mint“ eine tubenlose Lösung auf den Markt, die ohne Aufladen auskommt, da die Batterie im Einweg-Patch sitzt. Ein weiterer Trend sind bildschirmfreie Pumpen, die stattdessen per Smartphone gesteuert werden. Medtronic arbeitet an der „8 Series“, einer modularen Pumpe, die bis zu 7 Tage mit einem Infusionsset funktioniert und komplett über das Handy bedient wird. Längere Tragedauer dank neuer Infusionssets Die Tragedauer

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Schmerzfreie Blutzuckermessung: Neue Technik vom MIT

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Blutzucker messen ohne Piksen. Keine Nadel, kein Sensor unter der Haut, kein Brennen an den Fingern. Genau an dieser Zukunft arbeitet ein Forschungsteam am MIT. Und ihre Ergebnisse lassen aufhorchen. Was hat das MIT entwickelt? Die Forscher*innen nutzen eine Technik namens Raman-Spektroskopie. Das bedeutet:Statt die Haut zu durchstechen, schicken sie ein spezielles Licht (nahe-Infrarot) auf die Haut. Das zurückkommende Licht zeigt, wie viel Glukose im Gewebe ist. Kurz gesagt:👉 Licht rein – Glukosewert raus.Ganz ohne Nadel. Wie gut funktioniert das bisher? In ersten Tests wurden die gemessenen Werte mit denen von klassischen Blutzuckermessgeräten und CGM-Sensoren verglichen. Das Ergebnis war überraschend genau — und das mit einem Gerät, das nur schuhkartongroß ist. Das Team reduzierte die benötigten Spektren von Hunderten auf nur drei. Dadurch wurde das Gerät kleiner, günstiger und schneller. Und jetzt wird’s richtig spannend Die Entwickler arbeiten bereits an einem

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Neuigkeiten aus der Diabetestechnik

Es gibt viele spannende Neuigkeiten rund um Blutzuckersensoren. Hier erklären wir dir in einfacher Sprache, was sich gerade verändert und was das für Menschen mit Diabetes bedeutet. Dexcom G7 hält jetzt 15 Tage Der neue Dexcom G7 Sensor soll bald 15 Tage lang halten. Bisher musste man ihn nach 10 Tagen wechseln. Das bedeutet: 50 % länger tragen – und es gibt 12 Stunden extra Zeit, um in Ruhe zu wechseln. Die Technik im Sensor bleibt gleich, aber die Software wurde verbessert. Auch die Genauigkeit ist ein kleines bisschen besser geworden.⚠️ Aber Achtung: Laut einer Studie haben 26 % der Sensoren nicht die vollen 15 Tage durchgehalten. Manchmal muss man also doch früher wechseln. Dexcom Stell und Oura Ring – ein starkes Team Der neue Dexcom Stell Sensor kann sich jetzt mit dem Oura Ring verbinden. Das ist ein Ring, der z. B. Schlaf und Stress misst. So siehst du in

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HeyDabie – die App, die Menschen mit Diabetes verbindet

HeyDabie – die App, die Menschen mit Diabetes verbindet Manchmal fühlt es sich an, als würde man mit Diabetes allein durchs Leben gehen. Besonders dann, wenn etwas schiefgeht: Die Insulinpumpe streikt, der Sensor löst sich oder man hat einfach eine Frage, die niemand im Umfeld richtig versteht.Genau hier setzt heyDabie an – eine App, die Menschen mit Diabetes miteinander verbindet. 💬 Was ist heyDabie? HeyDabie ist eine kostenlose App, die dir hilft, andere Menschen mit Diabetes zu finden – in deiner Nähe oder deutschlandweit.Du kannst dich mit ihnen austauschen, chatten, dich treffen oder einfach wissen: Da draußen sind andere, die genau verstehen, was du erlebst. Die App wurde von einer Mutter entwickelt, deren Tochter Typ-1-Diabetes hat. Ihr Gedanke: Was, wenn man unterwegs etwas Wichtiges vergessen hat – und niemand da ist, der helfen kann?Mit heyDabie kannst du in solchen Situationen sehen, ob jemand in der Nähe ist, der z. B.

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Technik & Diabetes: Herausforderungen und Tipps für dich

Vielleicht hast du gerade erst die Diagnose Typ-1-Diabetes bekommen – oder jemand in deinem Umfeld. Wenn das so ist: Willkommen in einer Gemeinschaft, die stark, mutig und oftmals ziemlich technik-affin ist. Denn klar ist auch: Bei Diabetes kann Technik eine riesige Rolle spielen. Aber keine Sorge – du musst kein Nerd sein, um damit klarzukommen. In diesem Beitrag zeige ich Dir die wichtigsten technischen Herausforderungen, die auf Dich zukommen können – und was Du darüber wissen solltest. 1. Blutzucker messen: einfach, aber nie ganz stressfrei Du hast bestimmt schon von CGM-Systemen gehört – also Sensoren, die Deinen Blutzucker automatisch überwachen. Die sind mega praktisch, aber nicht immer perfekt. Was kann herausfordernd sein? Mein Tipp: Es lohnt sich, verschiedene Systeme kennenzulernen. Sprich mit Deinem Diabetesteam über Deine Möglichkeiten! 2. Insulin abgeben: Hightech trifft Bauchgefühl Viele Diabetiker*innen nutzen heute Insulinpumpen oder Pens. Pumpen sind kleine Geräte, die Du am Körper trägst und

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