Willkommen bei den Diabetes Grundlagen

In dieser Kategorie findest du alles, was du über Diabetes wissen musst – einfach erklärt und leicht verständlich. Wir erklären dir die wichtigsten Begriffe, wie Blutzucker, Insulin und HbA1c, und zeigen, was im Körper passiert, wenn Diabetes ins Spiel kommt.

Ob Typ‑1‑Diabetes, Typ‑2‑Diabetes oder andere Formen – hier bekommst du das Wissen, das dir hilft, deine Erkrankung besser zu verstehen und deinen Alltag sicherer zu gestalten. Unsere Artikel sind praxisnah, verständlich und fundiert, damit du fundierte Entscheidungen treffen kannst, ohne dich in Fachchinesisch zu verlieren.

Stöbere durch die Beiträge, lerne Schritt für Schritt dazu und nutze das Wissen, um selbstbewusst mit Diabetes zu leben.

Diese Hormone beeinflussen deinen Blutzucker – Insulin ist nicht allein!

Wenn du an Diabetes denkst, fällt dir wahrscheinlich zuerst Insulin ein. Das ist auch richtig – denn Insulin ist das wichtigste Hormon, um den Blutzucker zu senken. Aber es ist nicht das einzige Hormon, das dabei eine Rolle spielt. In deinem Körper wirken viele Hormone zusammen wie ein Team. Wenn ein Teil dieses Teams nicht richtig funktioniert – wie bei Diabetes – kann das den Blutzucker aus dem Gleichgewicht bringen. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche fünf weiteren Hormone wichtig sind und wie sie bei Diabetes wirken. 1. Glukagon – der Gegenspieler von Insulin 🔗 Mehr zu Glukagon bei Wikipedia Was macht Glukagon?Glukagon wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet – genau wie Insulin. Aber es macht das Gegenteil:Es erhöht den Blutzucker, indem es der Leber sagt: „Bitte Zucker ins Blut abgeben!“ Warum ist das bei Diabetes wichtig?Bei Menschen mit Diabetes kann der Körper zu viel Glukagon ausschütten. Das ist ein

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Ketone und Diabetes – warum sollten Diabetiker Ketone testen?

Ketone im Urin? Was soll das denn heißen?Wenn du Diabetes hast, ist es wichtig, deinen Körper gut zu beobachten. Dazu gehört nicht nur der Blutzucker – manchmal lohnt sich auch ein Blick in den Urin. Genauer gesagt: Ein Test auf Ketone. In diesem Beitrag erfährst du, 🧠 Was sind Ketone überhaupt? Unser Körper braucht Energie, um zu funktionieren – zum Beispiel fürs Denken, Laufen oder Atmen.Diese Energie bekommt er meistens aus Zucker (Glukose) im Blut. Damit der Zucker aus dem Blut in die Zellen kommt, braucht es Insulin. Aber was passiert, wenn zu wenig Insulin da ist? Dann kann der Körper den Zucker nicht mehr richtig nutzen. Also sucht er sich einen Ersatz – und verbrennt Fett. Dabei entstehen Ketone. Diese Stoffe gelangen ins Blut und schließlich auch in den Urin. ⚠️ Warum können Ketone gefährlich sein? Ein bisschen Fettverbrennung ist ganz normal, zum Beispiel beim Fasten oder nach dem

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Insulin richtig spritzen: So vermeide ich Lipotrophien

Meine Erfahrungen mit Lipotrophien Hallo, ich bin Diabetiker und möchte heute etwas mit euch teilen, das viele von uns betrifft – vielleicht, ohne dass wir es merken: Lipotrophien. Das sind Veränderungen im Fettgewebe unter der Haut. Sie entstehen durch das regelmäßige Spritzen von Insulin. Ich hatte damit lange zu kämpfen, bis ich verstanden habe, worauf ich achten muss. Was genau sind Lipotrophien? Das Wort klingt ganz schön kompliziert. Es bedeutet einfach, dass sich das Fettgewebe unter der Haut verändert – meist dort, wo ich mir mein Insulin spritze. Es gibt zwei Arten: 🧊 1. Lipohypertrophie Das ist ein harter oder teigiger „Knubbel“ unter der Haut. Er entsteht, wenn ich zu oft an der gleichen Stelle spritze. Das Insulin selbst kann auch das Fettgewebe wachsen lassen. Die Stelle wird dann dick, aber nicht immer tut sie weh. Früher dachte ich, es wäre praktisch, immer in dieselbe Stelle zu spritzen, weil ich

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Warum Diabetes und Bluthochdruck so oft zusammen auftreten

Bluthochdruck und Diabetes sind zwei Erkrankungen, die sich erstaunlich oft die Hand geben. Viele Menschen merken das erst, wenn der Arzt beide Diagnosen gleichzeitig anspricht. Dabei ist der Zusammenhang logisch – und wichtig zu verstehen. Denn wer die Mechanismen kennt, kann gezielt gegensteuern und seine Gesundheit langfristig schützen. ⭐ Warum diese beiden Krankheiten so eng verbunden sind 1. Zucker schädigt auf Dauer die Blutgefäße Hohe Blutzuckerwerte greifen die kleinen Gefäße an. Sie werden starrer und verlieren ihre Elastizität.Das führt dazu, dass der Körper mehr Kraft braucht, um das Blut durch die Gefäße zu drücken – der Blutdruck steigt. Das Heimtückische: Diese Veränderungen passieren schleichend, oft über Jahre. 2. Insulin beeinflusst auch den Blutdruck – nicht nur den Zucker Viele denken: Insulin = Zucker.Aber Insulin steuert auch: Bei Insulinresistenz – typisch bei Typ 2, aber auch bei langem Typ 1 möglich – hält der Körper mehr Salz und Flüssigkeit zurück.Ergebnis: Der

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Wohin mit dem Insulin? – Die besten Stellen für deine Injektion

Wer Insulin spritzt, steht irgendwann vor der Frage: Wohin soll ich die Spritze setzen?Keine Sorge – du hast mehrere Möglichkeiten! Aber: Nicht jede Stelle eignet sich gleich gut für jedes Insulin. Es kommt darauf an, ob du ein schnelles (Kurzzeit-) oder ein langsames (Langzeit-)Insulin spritzt. In diesem Beitrag zeigen wir dir die Vor- und Nachteile der wichtigsten Injektionsstellen, ganz einfach erklärt. 1. Der Bauch – der Allrounder Besonders geeignet für: Warum?Im Bauch wird Insulin am schnellsten aufgenommen. Perfekt also, wenn du möchtest, dass dein Insulin zügig wirkt – zum Beispiel zum Senken des Blutzuckers nach dem Essen. Vorteile: Nachteile: 2. Der Oberschenkel – eher gemütlich Besonders geeignet für: Warum?Hier wirkt Insulin langsamer, weil das Gewebe nicht so stark durchblutet ist wie am Bauch. Das ist gut, wenn du eine gleichmäßige, langsame Freisetzung brauchst. Vorteile: Nachteile: 3. Der Po – der Geheimtipp Besonders geeignet für: Warum?Der Po ist gut gepolstert und

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Tätowieren mit Diabetes – was du wissen solltest

Sicherlich ein Randthema, aber da eine Freundin von mir sich eines hat stechen lassen kam in mir die Frage auf…wie ist das eigentlich mit Tätowieren bei Diabetes. Ein Tattoo ist für viele Menschen etwas ganz Besonderes. Es kann ein Zeichen für eine schöne Erinnerung sein, ein Herzensmensch, ein Hobby – oder einfach nur ein tolles Bild auf der Haut. Aber wie sieht das eigentlich aus, wenn man Diabetes hat? Kann man sich trotzdem tätowieren lassen? Die kurze Antwort: Ja, das geht!Aber es gibt ein paar wichtige Dinge, auf die du achten solltest. Denn bei Diabetes ist die Haut empfindlicher, und die Heilung kann etwas länger dauern. In diesem Beitrag erklären wir dir in einfacher Sprache, worauf du beim Tätowieren mit Diabetes achten solltest – vorher, während und danach. Warum ist Tätowieren für Diabetiker etwas Besonderes? Beim Tätowieren wird die Haut mit feinen Nadeln verletzt. Die Tattoo-Farbe wird dabei unter die

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