Herzlich willkommen im GlucoseCode Blog

Hier findest du spannende und hoffentlich informative Artikel rund um IT, Wearables und smarte Lösungen für das Diabetes-Management. Hinzu kommen auch noch Beiträge welche sich im allgemeinen mit Diabetes beschäftigen werde. Berichte, Informationen und Artikel auf die ich gestoßen bin und die ich dann aufnehme, ausarbeite oder kommentiere.
Ob Erfahrungsberichte, Tests oder die neuesten Entwicklungen – ich möchte unter anderem zeigen, wie zum Beispiel auch digitale Tools den Alltag mit Diabetes erleichtern können.

Die neue Generation von Insulinpumpen – was sich ändert

Die Insulintherapie steht vor einem großen Wandel Beim Diabetes-Management passiert gerade etwas Grundlegendes.Insulinpumpen sind nicht mehr nur technische Hilfsmittel. Sie werden Teil eines digitalen Gesamtsystems, das den Alltag erleichtern soll – nicht komplizierter macht. Früher ging es oft nur um eine Frage:👉 Wie viel Insulin brauche ich? Heute geht es um mehr:👉 Wie kann die Technik mir helfen, weniger an Diabetes denken zu müssen? Genau hier setzt die neue Generation von Insulinpumpen an. Weg vom Schlauch – hin zu mehr Freiheit Viele klassische Insulinpumpen arbeiten mit Schläuchen.Das funktioniert medizinisch gut, ist aber im Alltag oft belastend: Patch-Pumpen gehen einen anderen Weg.Sie kommen ohne Schlauch aus und sitzen direkt auf der Haut. 👉 Das bedeutet: Für viele ist genau das der entscheidende Punkt, überhaupt über eine Pumpe nachzudenken. Zwei Wege bei Patch-Pumpen – beide mit klaren Zielen Aktuell gibt es zwei technische Ansätze: 1. Wiederaufladbare SystemeEin kleiner Pumpenkern wird immer wieder

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Gesunde Lebensführung

Schlechte Gewohnheiten? – Schritt für Schritt zu einem gesünderen Alltag

Ob weniger Süßes, mehr Bewegung oder regelmäßiger Schlaf – viele Menschen nehmen sich vor, ihre schlechten Gewohnheiten zu ändern. Doch schnell merkt man: Das ist gar nicht so leicht! Warum das so ist, wie unser Gehirn dabei mitmischt und was wirklich hilft, neue, gesunde Routinen aufzubauen – darum geht es in diesem Beitrag. Warum Gewohnheiten so stark sind Unser Gehirn liebt Gewohnheiten. Sie sparen Energie und machen den Alltag einfacher. Viele Dinge – wie Autofahren, Zähneputzen oder das morgendliche Anziehen – laufen völlig automatisch ab. Wir denken nicht mehr bewusst darüber nach. Das liegt daran, dass sich wiederholte Abläufe im Gehirn als sogenannte „Automatismen“ abspeichern. Je öfter wir etwas tun, desto fester verankert es sich. Diese Abläufe rutschen irgendwann ins Unterbewusstsein – und genau das macht es so schwer, alte Muster zu durchbrechen. 💡 Wusstest du? Gewohnheiten werden im sogenannten Striatum gespeichert – einem Bereich tief im Inneren des Gehirns.

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Alexander Zverev Foundation: Stark gegen Diabetes

Wenn Erfolg Verantwortung übernimmt Diabetes Typ 1 verändert ein Leben – vor allem dann, wenn man noch ein Kind ist.Alexander Zverev weiß das aus eigener Erfahrung. Der Tennis-Olympiasieger lebt seit seiner Kindheit mit Typ-1-Diabetes. Statt diese Tatsache zu verstecken, hat er sie zum Antrieb gemacht. Im Jahr 2022 gründete er die Alexander Zverev Foundation. Ihr Ziel ist klar:Kinder und Jugendliche mit Diabetes sollen bessere Chancen auf ein gesundes, selbstbestimmtes Leben haben – unabhängig davon, wo sie geboren wurden. Hilfe dort, wo sie dringend gebraucht wird Ein zentraler Schwerpunkt der Stiftung liegt auf der medizinischen Versorgung in Afrika, insbesondere im Kongo.Gemeinsam mit erfahrenen Partnerorganisationen unterstützt die Stiftung das Missionsärztliche Hospital Vanga. Dort werden: Besonders wichtig: Mobile Teams bringen die Versorgung auch in abgelegene Regionen. So erreicht Hilfe Menschen, die sonst durchs Raster fallen würden. Moderne Diabetes-Hilfe statt Notlösungen Die Alexander Zverev Foundation setzt nicht nur auf Basisversorgung, sondern auch auf moderne

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Diabetes – Neue Therapien geben Hoffnung

Die Zukunft der Therapie bei Typ-1-Diabetes Was neue Studien wirklich verändern könnten Typ-1-Diabetes bedeutet für Betroffene bisher: lebenslang Insulin, tägliche Planung und viel Verantwortung.Doch die Forschung macht große Fortschritte. Eine aktuelle Übersichtsarbeit im renommierten Fachjournal The Lancet (2025) zeigt, wohin sich die Therapie entwickelt – und warum es erstmals echte Hoffnung auf mehr als nur Insulin gibt. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Erkenntnisse verständlich und alltagsnah zusammen. 1️⃣ Typ-1-Diabetes früher erkennen Typ-1-Diabetes entsteht nicht plötzlich.Schon Jahre vor den ersten Symptomen greift das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen an. Was heute möglich ist: 👉 Besonders sinnvoll ist das Screening bei: Warum das wichtig ist:Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto eher kann man eingreifen – noch bevor der Körper vollständig auf Insulin angewiesen ist. 2️⃣ Immuntherapie: Den Verlauf verlangsamen Ein echter Durchbruch ist die Immuntherapie mit Teplizumab. Was Teplizumab kann: Das Medikament greift gezielt ins fehlgeleitete Immunsystem ein – ohne es komplett

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Mehr als nur Insulin: Wie soziale Reaktionen meinen Diabetes-Alltag prägen

Nun, zum Jahresende noch ein paar persönliche Anmerkungen zum Thema Diabetes. Ein klein wenig zurückschauen und auch ein wenig Ausblick auf die Zukunft. Diabetes ist nämlich, und das wird manche überraschen, keine One-Man-Show. Ich lebe mit Typ-1-Diabetes. Das bedeutet: Mein Körper produziert kein Insulin mehr – das Hormon, das dafür sorgt, dass Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangt. Ohne Insulin würde ich nicht überleben. Also übernehme ich den Job meines Körpers – Tag und Nacht, mein Leben lang. Diabetes ist nicht sichtbar. Und gerade das macht es oft schwer für andere, zu verstehen, was wirklich dahintersteckt. Wie viele Gedanken, wie viel Verantwortung und wie viel Unsicherheit jeden Tag damit verbunden sind. Ein Vollzeitjob, den niemand sieht Mein Diabetes ist wie ein Job, der keine Pause kennt. Ich bin gleichzeitig Manager, Arzt, Pfleger und Notfallhelfer – in meinem eigenen Körper. Ich denke ständig mit: Auch wenn ich lächle oder

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Warum Diabetes und Bluthochdruck so oft zusammen auftreten

Bluthochdruck und Diabetes sind zwei Erkrankungen, die sich erstaunlich oft die Hand geben. Viele Menschen merken das erst, wenn der Arzt beide Diagnosen gleichzeitig anspricht. Dabei ist der Zusammenhang logisch – und wichtig zu verstehen. Denn wer die Mechanismen kennt, kann gezielt gegensteuern und seine Gesundheit langfristig schützen. ⭐ Warum diese beiden Krankheiten so eng verbunden sind 1. Zucker schädigt auf Dauer die Blutgefäße Hohe Blutzuckerwerte greifen die kleinen Gefäße an. Sie werden starrer und verlieren ihre Elastizität.Das führt dazu, dass der Körper mehr Kraft braucht, um das Blut durch die Gefäße zu drücken – der Blutdruck steigt. Das Heimtückische: Diese Veränderungen passieren schleichend, oft über Jahre. 2. Insulin beeinflusst auch den Blutdruck – nicht nur den Zucker Viele denken: Insulin = Zucker.Aber Insulin steuert auch: Bei Insulinresistenz – typisch bei Typ 2, aber auch bei langem Typ 1 möglich – hält der Körper mehr Salz und Flüssigkeit zurück.Ergebnis: Der

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