
Implantierbare künstliche Bauchspeicheldrüse: Wie sie die Diabetes-Versorgung verändern könnte
Technologie für Menschen mit Typ-1-Diabetes entwickelt sich rasant weiter. Eine besonders spannende Idee sind implantierbare künstliche Bauchspeicheldrüsen. Sie könnten den Alltag von Menschen mit Diabetes grundlegend verändern. Was ist eine implantierbare künstliche Bauchspeicheldrüse? Im Unterschied zu klassischen Insulinpumpen, die außen am Körper getragen werden, würde eine implantierbare Version direkt im Körper sitzen. Ein kleines Gerät wird unter die Bauchhaut gesetzt und liefert Insulin dort, wo auch eine gesunde Bauchspeicheldrüse es tun würde – in den Bauchraum (intraperitoneal). Das hat zwei große Vorteile: Das bedeutet weniger Insulin wirkt lange nach einem Essen weiter, was Schwankungen reduziert. Warum ist das wichtig? Heute nutzen viele Menschen Insulinpumpen oder hybride Closed-Loop-Systeme (kombiniert mit CGM-Sensoren). Diese helfen bereits sehr stark, indem sie den Blutzucker automatisch regulieren. Aber sie sind außerhalb des Körpers und haben noch Grenzen, etwa: Systeme müssen regelmäßig mit Sensoren, Klebestellen und externen Teilen gewartet werden. Eine implantierbare Lösung könnte diese Hürden verringern.





