
Diabetes im Wandel der Zeit: Von der Antike bis zur Hightech-Medizin
Diabetes begleitet die Menschheit schon seit Jahrtausenden. Schon in alten Kulturen wurde die Krankheit erkannt – obwohl man sie noch nicht verstehen konnte. Heute haben wir Sensoren, Insulinpumpen und smarte Apps. Wie kam es dazu? Ein Blick auf die spannende Geschichte des Diabetes zeigt, wie weit wir gekommen sind. Die Anfänge: Alte Kulturen entdecken die Symptome Die ersten bekannten Hinweise auf Diabetes stammen aus dem alten Ägypten, rund 1500 Jahre vor Christus. In medizinischen Schriften wurde eine mysteriöse Krankheit beschrieben, bei der Betroffene ungewöhnlich viel Urin ausscheiden. Auch im alten Indien fiel Ärzten auf, dass Ameisen vom Urin mancher Menschen angelockt wurden – er war süß. Deshalb nannte man die Erkrankung später auch „Honigharnruhr“. Im alten Griechenland, etwa um das Jahr 100 n. Chr., gab der Arzt Aretaeus von Kappadokien der Krankheit den Namen „Diabetes“. Das griechische Wort bedeutet „Durchfluss“, passend zu den Hauptsymptomen: ständiger Durst und übermäßiges Wasserlassen. Mittelalter:





