Herzlich willkommen im GlucoseCode Blog

Hier findest du spannende und hoffentlich informative Artikel rund um IT, Wearables und smarte Lösungen für das Diabetes-Management. Hinzu kommen auch noch Beiträge welche sich im allgemeinen mit Diabetes beschäftigen werde. Berichte, Informationen und Artikel auf die ich gestoßen bin und die ich dann aufnehme, ausarbeite oder kommentiere.
Ob Erfahrungsberichte, Tests oder die neuesten Entwicklungen – ich möchte unter anderem zeigen, wie zum Beispiel auch digitale Tools den Alltag mit Diabetes erleichtern können.

Teplizumab – ein neuer Weg beim Typ-1-Diabetes?

Typ-1-Diabetes entsteht nicht plötzlich.Er entwickelt sich oft über Jahre im Verborgenen. Lange bevor Insulin gespritzt werden muss, läuft im Körper bereits ein Autoimmunprozess ab. Genau hier setzt Teplizumab an. Nicht als Heilung.Nicht als Wundermittel.Sondern als neuer medizinischer Ansatz, der den Krankheitsverlauf verlangsamen kann. Was ist Teplizumab – einfach erklärt Teplizumab ist ein moderner Antikörper.Er wirkt auf das Immunsystem, nicht auf den Blutzucker selbst. Beim Typ-1-Diabetes greift das Immunsystem fälschlich die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse an. Teplizumab soll genau diesen Angriff abschwächen. Man kann es sich so vorstellen: Das Immunsystem wird nicht ausgeschaltet, sondern „runtergeregelt“. Warum ist Teplizumab etwas Besonderes? Bis vor Kurzem gab es beim Typ-1-Diabetes nur zwei Möglichkeiten: Teplizumab ist der erste zugelassene Wirkstoff, der vor dem eigentlichen Ausbruch ansetzt. Das ist neu.Und medizinisch ein echter Wendepunkt. Die Stadien von Typ-1-Diabetes (vereinfacht) Medizinisch wird Typ-1-Diabetes heute in Stadien eingeteilt: Stadium 1 Stadium 2 Stadium 3 👉 Teplizumab wurde für

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Wohin mit dem Insulin? – Die besten Stellen für deine Injektion

Wer Insulin spritzt, steht irgendwann vor der Frage: Wohin soll ich die Spritze setzen?Keine Sorge – du hast mehrere Möglichkeiten! Aber: Nicht jede Stelle eignet sich gleich gut für jedes Insulin. Es kommt darauf an, ob du ein schnelles (Kurzzeit-) oder ein langsames (Langzeit-)Insulin spritzt. In diesem Beitrag zeigen wir dir die Vor- und Nachteile der wichtigsten Injektionsstellen, ganz einfach erklärt. 1. Der Bauch – der Allrounder Besonders geeignet für: Warum?Im Bauch wird Insulin am schnellsten aufgenommen. Perfekt also, wenn du möchtest, dass dein Insulin zügig wirkt – zum Beispiel zum Senken des Blutzuckers nach dem Essen. Vorteile: Nachteile: 2. Der Oberschenkel – eher gemütlich Besonders geeignet für: Warum?Hier wirkt Insulin langsamer, weil das Gewebe nicht so stark durchblutet ist wie am Bauch. Das ist gut, wenn du eine gleichmäßige, langsame Freisetzung brauchst. Vorteile: Nachteile: 3. Der Po – der Geheimtipp Besonders geeignet für: Warum?Der Po ist gut gepolstert und

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Meine 3 größten Fehler im Umgang mit meiner Diabetes

1️⃣ Meinen Blutzucker zu schnell „richtig“ machen Wenn mein Blutzucker nach dem Essen stieg, konnte ich kaum stillhalten.Ich sah auf meinem Sensor 180 oder 200 – und dachte:„Das Insulin wirkt nicht, ich muss korrigieren.“ Also spritzte ich etwas nach. Nur ein bisschen.Eine Stunde später fiel der Zucker zu stark.Dann kam die Hypo, dann Traubenzucker – und danach wieder ein Anstieg. So entstand das, was viele von uns kennen: Insulin-Stacking.Ich habe zu früh nachgespritzt, obwohl das erste Insulin noch gar nicht fertig wirkte. Was ich gelernt habe:Insulin braucht Zeit. Der Körper reagiert träge.Ich warte heute mindestens zwei Stunden, bevor ich nachkorrigiere.Ich prüfe Trends statt Einzelwerte.Und wenn ich merke, dass ich nervös werde, versuche ich mir zu sagen:🧘‍♂️ „Nicht schneller reagieren, sondern klüger.“ 2️⃣ Kohlenhydrate falsch geschätzt Ich dachte früher: „Kohlenhydrate sind Kohlenhydrate.“Aber das stimmt natürlich nicht. Ein Glas Saft lässt den Blutzucker in Minuten steigen.Ein Teller Vollkornnudeln braucht dagegen ewig.Und Pizza?

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Tätowieren mit Diabetes – was du wissen solltest

Sicherlich ein Randthema, aber da eine Freundin von mir sich eines hat stechen lassen kam in mir die Frage auf…wie ist das eigentlich mit Tätowieren bei Diabetes. Ein Tattoo ist für viele Menschen etwas ganz Besonderes. Es kann ein Zeichen für eine schöne Erinnerung sein, ein Herzensmensch, ein Hobby – oder einfach nur ein tolles Bild auf der Haut. Aber wie sieht das eigentlich aus, wenn man Diabetes hat? Kann man sich trotzdem tätowieren lassen? Die kurze Antwort: Ja, das geht!Aber es gibt ein paar wichtige Dinge, auf die du achten solltest. Denn bei Diabetes ist die Haut empfindlicher, und die Heilung kann etwas länger dauern. In diesem Beitrag erklären wir dir in einfacher Sprache, worauf du beim Tätowieren mit Diabetes achten solltest – vorher, während und danach. Warum ist Tätowieren für Diabetiker etwas Besonderes? Beim Tätowieren wird die Haut mit feinen Nadeln verletzt. Die Tattoo-Farbe wird dabei unter die

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Mein Weg mit LADA-Diabetes – erst Typ 2, dann kam die Wahrheit

Als ich hörte: „Sie haben Diabetes“ Ich war Ende fünfzig, als mein Hausarzt zu mir sagte:„Ihre Blutzuckerwerte sind zu hoch, Sie haben Diabetes.“ Ich war überrascht, aber nicht völlig geschockt. Mein erster Gedanke war, das sei wohl Typ 2, so wie bei vielen in meinem Alter. Tabletten, und vielleicht etwas Ernährung umstellen – das war’s. Doch mein Arzt meinte: „Wir starten direkt mit Insulin.“Das machte mich stutzig. Warum so schnell? Ich fühlte mich doch gar nicht krank. Die zweite Diagnose: LADA Ein paar Wochen später kam ich zu einer Diabetologin.Sie schlug vor, Antikörpertests zu machen, um sicherzugehen, welche Form von Diabetes ich wirklich habe. Das Ergebnis war klar: LADA – Latent Autoimmune Diabetes in Adults.Eine Form des Typ-1-Diabetes, die erst im Erwachsenenalter auftritt.Mein Immunsystem greift meine insulinbildenden Zellen an – genau wie bei Typ 1, nur schleichender. Plötzlich ergab alles Sinn: die schnellen Veränderungen der Werte, die Wirkungslosigkeit von Tabletten,

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Die Zukunft der Insulinpumpen: Was bringt die nächste Generation?

Die Diabetes-Technologie entwickelt sich rasant weiter – und die nächste Generation von Insulinpumpen verspricht, den Alltag von Menschen mit Diabetes noch einfacher und komfortabler zu machen. In diesem Beitrag schauen wir uns die spannendsten Innovationen an, die aktuell in der Entwicklung sind und bald auf den Markt kommen könnten. Tubenlos, bildschirmfrei und wiederaufladbar Viele Hersteller arbeiten an tubenlosen Insulinpumpen, die ohne störende Schläuche auskommen. Beispiele sind die bekannten Omnipod-Systeme und neue Geräte wie der „Siggy“ von Tandem, eine wiederaufladbare Patch-Pumpe mit austauschbarem Klebepad. Auch Beta Bionics bringt mit dem „Mint“ eine tubenlose Lösung auf den Markt, die ohne Aufladen auskommt, da die Batterie im Einweg-Patch sitzt. Ein weiterer Trend sind bildschirmfreie Pumpen, die stattdessen per Smartphone gesteuert werden. Medtronic arbeitet an der „8 Series“, einer modularen Pumpe, die bis zu 7 Tage mit einem Infusionsset funktioniert und komplett über das Handy bedient wird. Längere Tragedauer dank neuer Infusionssets Die Tragedauer

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