Herzlich willkommen im GlucoseCode Blog

Hier findest du spannende und hoffentlich informative Artikel rund um IT, Wearables und smarte Lösungen für das Diabetes-Management. Hinzu kommen auch noch Beiträge welche sich im allgemeinen mit Diabetes beschäftigen werde. Berichte, Informationen und Artikel auf die ich gestoßen bin und die ich dann aufnehme, ausarbeite oder kommentiere.
Ob Erfahrungsberichte, Tests oder die neuesten Entwicklungen – ich möchte unter anderem zeigen, wie zum Beispiel auch digitale Tools den Alltag mit Diabetes erleichtern können.

42 Einflussfaktoren bei Typ-1-Diabetes – Teil 5: Emotionen & Stress

Wenn Gefühle Zucker machen – ein Leben zwischen Hormonen und Hypers „Der Zucker reagiert auf Stress“ – wie oft hab ich das gehört, wie selten hab ich’s anfangs geglaubt. Ich dachte lange, mein Blutzucker wird durch Kohlenhydrate, Insulin und Sport beeinflusst – fertig.Tja… bis ich mal eine Panikattacke hatte und mein Wert auf 280 mg/dl (15,5 mmol/l) schoss – ohne einen einzigen Bissen gegessen zu haben. Emotionen wirken mächtiger, als man denkt – hier sind die größten Psycho-Faktoren in meinem Diabetesalltag: 29. Akuter psychischer Stress Der Klassiker: Du hast eine Präsentation, einen Streit, verpasst den Bus, bekommst eine schlechte Nachricht – und dein Blutzucker geht steil nach oben.Warum? Stress aktiviert das sympathische Nervensystem („Kampf oder Flucht“) → Adrenalin, Cortisol & Co. werden ausgeschüttet → sie setzen Zucker aus der Leber frei und blockieren gleichzeitig die Wirkung von Insulin. Ich sehe das auf meinem CGM fast live. Mein Loop versucht zu

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42 Einflussfaktoren bei Typ-1-Diabetes – Teil 4: Schlafrhythmus & Tagesrhythmus

Wenn die Nacht den Zucker steuert – meine Erfahrungen mit Schlaf und BZ-Chaos wir reden so viel über Essen, Bewegung, Insulin – aber wie oft denkst du bei deinen Blutzuckerschwankungen an deinen Schlaf?Ich früher: fast nie.Bis ich gemerkt habe, dass eine schlechte Nacht mein Blutzuckerchaos am nächsten Tag fast garantiert – ganz egal, wie gut ich „alles andere“ im Griff habe. Hier sind die wichtigsten Schlaf-Faktoren, die meinen Alltag mit Typ-1-Diabetes beeinflussen – aus meiner ganz persönlichen Perspektive: 24. Schlafqualität Es gibt Nächte, da schlafe ich acht Stunden – und wache trotzdem gerädert auf.Und mein Blutzucker? Meist zu hoch.Warum? Schlechter Schlaf beeinflusst das Nervensystem und die Hormonlage – Stresshormone wie Cortisol steigen, und das wirkt direkt gegen mein Insulin. Ich tracke meine Schlafqualität mit einer Smartwatch. Wenn die anzeigt „unruhige Nacht“, weiß ich: Heute besser engmaschiger kontrollieren, eventuell die Basalrate leicht erhöhen. 25. Schlafdauer Zu wenig Schlaf = zu wenig

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Wegweiser durch den Diabetes-Dschungel: Nützliche Adressen & Links auf einen Blick

Als Diabetiker weiß ich aus eigener Erfahrung, wie überwältigend die Fülle an Informationen rund um die Erkrankung sein kann. Zwischen Ernährungstipps, medizinischen Neuerungen, hilfreichen Tools und Austauschmöglichkeiten verliert man leicht den Überblick. Deshalb habe ich eine Sammlung von hilfreichen Adressen, Websites und Anlaufstellen zusammengestellt – ob für den Alltag mit Diabetes, aktuelle Forschung oder Unterstützung durch die Community. Diese Links sollen dir dabei helfen, dich sicherer und informierter durch das Leben mit Diabetes zu bewegen. Kennst Du noch weitere wichtige Anlaufstellen zum Thema Diabetes?Dann füge diese doch gerne in die Karte mit dem (+) ein. So helfen wir uns gegenseitig und vergrößern diese Liste. Open User Map Dieser Block zeigt deine Marker auf einer Karte im Frontend an. Gemeinsamer Bundesausschuss Informationen über die DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) Postfach 12060610596 BerlinTel. 030-27 58 38 -0E-Mail: info@g-ba.de Web: g-ba.de Deutscher Diabetiker Bund e.V. (DDB) Käthe-Niederkirchner-Straße 1610407 BerlinTel.: 030-42 08 24 98 – 0E-Mailc: info@diabetikerbund.de

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42 Einflussfaktoren bei Typ-1-Diabetes – Teil 3: Bewegung

Zwischen Hypo und High – Sport mit Typ 1 ist kein Spaziergang (außer manchmal doch) Sport ist wichtig, heißt es immer. Bewegung tut gut, Diabetes liebt Bewegung, Bewegung stabilisiert.Ja, stimmt.Aber Sport mit Typ-1-Diabetes ist eine Wissenschaft für sich. Und das meine ich nicht übertrieben – ich musste mich echt durch einige schweißtreibende Versuche (und ein paar Hypos auf dem Wanderweg) kämpfen, bis ich halbwegs verstanden habe, was bei mir funktioniert. In diesem Teil geht’s um die Einflussfaktoren rund ums Thema Bewegung – aus meinem ganz persönlichen Alltag. 18. Art der Aktivität (Ausdauer vs. Krafttraining) Das ist DER Gamechanger für mich. Beides ist gut – aber beides erfordert komplett andere Strategien bei der Insulindosis. 19. Dauer und Intensität Eine lockere Runde? Meist problemlos.Ein 90-Minuten-Workout mit HIIT-Anteilen? Ganz andere Hausnummer.Je länger und intensiver man trainiert, desto mehr muss man aufpassen. Ich modifiziere oft temporär die Basalrate auf 50–70 % – je nach Intensität.

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42 Einflussfaktoren bei Typ-1-Diabetes – Teil 2: Insulintherapie

Meine Erfahrungen mit der unsichtbaren Wissenschaft hinter der Insulindosis wenn mir jemand sagt: „Aber du hast doch Insulin, dann ist doch alles okay, oder?“, muss ich erstmal tief durchatmen. Denn was da in mir an Mikrodosierungen, Timing, Empfindlichkeit und Bauchgefühl abläuft, ist mehr Kunst als Wissenschaft – obwohl’s eigentlich Medizin ist. Heute geht’s weiter mit Teil 2 meiner Serie: Die Insulintherapie. Klingt technisch, ist aber im Alltag eine echte Achterbahnfahrt. Lass uns eintauchen: 10. Insulindosis Die Grundformel ist bekannt: X Gramm Kohlenhydrate = Y Einheiten Insulin.Doch in der Praxis ist „Y“ bei mir ein sich ständig verschiebender Wert. Mal reichen 5 Einheiten, mal brauche ich 8 – für das gleiche Essen. Warum? Weil mein Körper eben kein Reagenzglas ist.Ich passe meine Dosis ständig an – abhängig von Bewegung, Stresslevel, Wetter, und… zwischenzeitlich immer wichtiger geworden … Bauchgefühl. 11. Zeitpunkt der Insulingabe „Bolus 15 Minuten vor dem Essen“ – steht in

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42 Einflussfaktoren bei Typ-1-Diabetes – Teil 1: Ernährung

Ein persönlicher Erfahrungsbericht aus dem Alltag mit Typ-1-Diabetes ich bin nun seit April 2024 Typ-1-Diabetiker und wenn ich eins in dieser Zeit gelernt habe, dann das: Blutzucker reagiert nicht nur auf das Offensichtliche – also die Kohlenhydrate –, sondern auf eine ganze Palette an Dingen, über die man oft erst stolpert, wenn’s im Alltag plötzlich nicht mehr logisch läuft. In dieser Blog reihe nehme ich dich mit durch die erwähnten 42 Faktoren, die (meiner Erfahrung nach) Einfluss auf den Blutzucker haben. Heute starten wir mit dem Thema Ernährung – klingt einfach, ist aber alles andere als das. 1. Kohlenhydratmenge Das ist der Klassiker. Die erste Lektion nach der Diagnose: „Zähle deine KE (Kohlenhydrateinheiten), gib dein Insulin dazu, alles wird gut.“Naja… nicht ganz. Natürlich ist die Menge entscheidend – zu wenig Insulin bei vielen Carbs = Hyper, zu viel = Hypo. Aber die Rechnung „1 Broteinheit = 1 Insulineinheit“ geht halt

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