Herzlich willkommen im GlucoseCode Blog

Hier findest du spannende und hoffentlich informative Artikel rund um IT, Wearables und smarte Lösungen für das Diabetes-Management. Hinzu kommen auch noch Beiträge welche sich im allgemeinen mit Diabetes beschäftigen werde. Berichte, Informationen und Artikel auf die ich gestoßen bin und die ich dann aufnehme, ausarbeite oder kommentiere.
Ob Erfahrungsberichte, Tests oder die neuesten Entwicklungen – ich möchte unter anderem zeigen, wie zum Beispiel auch digitale Tools den Alltag mit Diabetes erleichtern können.

Libre 3, GlucoDataHandler & Wear OS: Zuckerwerte am Handgelenk

Deine Werte. Dein Style. Deine Smartwatch. Wer einen FreeStyle Libre 3 Sensor nutzt, wünscht sich vor allem eines: die eigenen Blutzuckerwerte immer im Blick zu haben – am besten ganz diskret und in Echtzeit. Genau das ist möglich, wenn du dein Android-Smartphone mit einer Wear OS Smartwatch und den richtigen Tools kombinierst.In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du GlucoDataHandler mit einem DMM Diabetic Watchface verbindest und so deine CGM-Daten direkt auf dem Zifferblatt deiner Uhr anzeigen kannst – ohne Umwege und ohne Cloud-Zwang. Was brauchst du? Damit alles reibungslos funktioniert, brauchst du folgende Komponenten: Schritt 1: GlucoDataHandler einrichten GlucoDataHandler (kurz GDH) ist das Herzstück deiner CGM-Übertragung. Es handelt sich um eine Open-Source-App, die Blutzuckerdaten aus verschiedenen Quellen abrufen und lokal verarbeiten kann. So geht’s: Schritt 2: DMM Diabetic Watchface installieren Die sogenannten DMM Watchfaces wurden von einem Entwickler mit Diabetes speziell für die Bedürfnisse von CGM-Nutzern

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Smartwatches & Diabetes: Was sie heute (nicht) können

Zwischen Fortschritt, Frust – und viel Hoffnung für morgen Smartwatches gelten als kleine Gesundheitswunder fürs Handgelenk. Schritte zählen, Puls messen, Schlaf analysieren – alles kein Problem. Doch wie sieht es beim Thema Diabetes aus? Können Wearables wirklich beim Blutzuckermanagement helfen – oder ist das (noch) Zukunftsmusik? Was können Smartwatches aktuell leisten? Smartwatches sind im Alltag praktische Begleiter: Sie erinnern an Bewegung, analysieren den Schlaf und zeigen Herzfrequenz oder Sauerstoffsättigung an. Für Menschen mit Diabetes klingt das erstmal vielversprechend. Einige Modelle lassen sich mit sogenannten CGM-Systemen koppeln – also kontinuierlichen Glukosemessgeräten. Diese Sensoren messen den Zuckerwert unter der Haut und senden ihn ans Smartphone. Die Smartwatch zeigt diesen Wert dann an – sie ist also mehr Anzeigegerät als Messinstrument. Die (großen) Grenzen der Technik So hilfreich die Verbindung mit CGM-Systemen ist – echte Blutzuckermessung durch die Uhr selbst? Fehlanzeige. Hier die größten Hürden: Warum ist Blutzuckermessung so kompliziert? Blutzucker lässt sich

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Diabetes im Griff mit ChatGPT – Wie KI dein Freestyle-Libre-PDF versteht und (versucht) Trends zu erkennen

Nachdem ich in einem der vorherigen Beiträge ja eher auf die Grenzen von Daten in der Cloud und KI im Diabetesmanagement eingegangen bin folgt heute mal ein etwas optimistischer Blick in diese Technologie. Machen wir doch mal eine Analyse des FreeStyle PDF mit einer Künstlichen Intelligenz und schauen was dabei herauskommt. Wenn du auch regelmäßig PDF-Berichte von deinem Sensor bekommst und dich fragst: „Was fange ich damit eigentlich an?“ – dann bist du hier genau richtig! Worum geht’s überhaupt? Wenn du ein Freestyle Libre oder Libre 2 verwendest, kennst du wahrscheinlich die PDF-Berichte, die du über die LibreView-Plattform herunterladen kannst. Darin findest du viele Zahlen, Kurven, Balken und Fachbegriffe: Durchschnittswerte, Zeit im Zielbereich, Schwankungen, Tagesprofile und vieles mehr. Das Problem: Die Daten sind da – aber was sagen sie eigentlich über deinen Alltag aus? Wo gibt es Muster? Was kannst du verbessern? Genau hier kam ChatGPT ins Spiel. Ich habe

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Mein Leben mit Typ-1-Diabetes: Wenn der Körper plötzlich andere Wege geht

Heute also mal ein nicht technisches, sondern ein emotionales Thema. Vielleicht findet ihr euch beim ein oder anderen ja auch ein wenig wieder.Lasst mir gerne eure Kommentare dazu da. Wie hat dich die Diagnose und der Umgang damit beeinflusst oder gar verändert? Positiv oder möglicherweise auch negativ. Ein persönlicher Blick auf die psychischen Herausforderungen Als ich die Diagnose Typ-1-Diabetes bekommen habe, war das für mich ein Schock. Von einem Moment auf den anderen war nichts mehr wie vorher. Es ging nicht nur noch um Blutzuckerwerte, Insulin und neue Essgewohnheiten – es war, als hätte mein Körper beschlossen, ohne mich eigene Wege zu gehen und mir dabei als Follower noch ein paar Steine in den Weg zu legen. Die Diagnose: Wie der Boden unter den Füßen verschwindet Ich erinnere mich noch genau an den Moment. Der Arzt sprach ruhig, erklärte mir die Werte, und ich hörte die Worte – aber innerlich

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42 Einflussfaktoren bei Typ-1-Diabetes – Teil 6: Körperliche und Medizinische Faktoren

Wenn der Körper sein eigenes Ding macht – und der Zucker mitzieht hier kommt der letzte Teil meiner Blogserie zu den 42 Einflussfaktoren bei Typ-1-Diabetes – und ich finde, wir hören mit einem Knall auf. Denn was heute kommt, sind die unsichtbaren Einflussgrößen, die oft unterschätzt oder gar nicht erkannt werden – obwohl sie einen riesigen Unterschied machen können. Von Hormonen bis Wetter, von Infekten bis Sensorungenauigkeit: Hier sind die letzten 10 Punkte – persönlich, ehrlich, (und manchmal auch ein bisschen frustrierend). 33. Hormone (Menstruation, Pubertät, Wechseljahre) Ich bin zwar kein weiblicher Typ-1er, aber viele in der Community berichten davon: Der Zyklus haut rein.In der zweiten Zyklushälfte steigt oft der Insulinbedarf, manchmal sogar über mehrere Tage.Auch Pubertät und Wechseljahre bringen hormonelle Schwankungen mit sich, die die Insulinwirkung verändern – teilweise massiv. Mein Take: Das Thema gehört in jede Schulung, und bei unerklärlichem BZ-Chaos sollte man immer auch auf die Hormonlage

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GlucoDataHandler – Mein Gamechanger im Diabetesmanagement

Wer wie ich täglich mit Typ-1-Diabetes lebt, weiß: Ein funktionierendes Glukosemonitoring ist Gold wert. Über das letzte Jahr hinweg habe ich viele Apps, Geräte und Workarounds ausprobiert – vieles war kompliziert, unzuverlässig oder einfach nicht praxistauglich. Dann bin ich auf GlucoDataHandler (kurz: GDH) gestoßen – und ganz ehrlich: Diese App hat mein Diabetesmanagement revolutioniert. Besonders die nahtlose Anbindung an Smartwatches und sogar Android Auto war für mich ein echter Gamechanger. Was ist GlucoDataHandler? GDH ist eine Android-App, die Glukosewerte aus verschiedenen Quellen zusammenführen, anzeigen und intelligent weiterverarbeiten kann. Sie ist Open Source und wird von einem engagierten privaten Entwickler ständig weiterentwickelt – ein riesiger Vorteil gegenüber vielen kommerziellen Lösungen, die oft geschlossen und wenig flexibel sind. Die App ist dabei mehr als nur ein Viewer: Sie bietet ein umfassendes Dashboard für deine Glukosewerte – jederzeit sichtbar, immer aktuell, super individuell einstellbar. Datenquellen – maximale Flexibilität Was GDH so besonders macht,

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