Herzlich willkommen im GlucoseCode Blog

Hier findest du spannende und hoffentlich informative Artikel rund um IT, Wearables und smarte Lösungen für das Diabetes-Management. Hinzu kommen auch noch Beiträge welche sich im allgemeinen mit Diabetes beschäftigen werde. Berichte, Informationen und Artikel auf die ich gestoßen bin und die ich dann aufnehme, ausarbeite oder kommentiere.
Ob Erfahrungsberichte, Tests oder die neuesten Entwicklungen – ich möchte unter anderem zeigen, wie zum Beispiel auch digitale Tools den Alltag mit Diabetes erleichtern können.

Connected Health: Wenn Insulinpumpe, Smartphone & Arzt zusammenarbeiten

Blutzuckermessen, Insulin spritzen, Werte notieren, Arzttermine wahrnehmen – das klassische Diabetesmanagement war lange Zeit eine echte Herausforderung.Doch heute? Connected Health macht’s möglich: Geräte, Apps und Ärzt:innen arbeiten immer enger zusammen, um die Therapie einfacher, präziser und persönlicher zu gestalten. Willkommen in der Welt der Vernetzung! Was bedeutet „Connected Health“ genau? „Connected Health“ beschreibt die digitale Vernetzung von: Das Ziel: Echtzeit-Daten intelligent nutzen, damit Betroffene und Behandelnde schneller reagieren und Therapien besser anpassen können. Wie funktioniert das Zusammenspiel? Hier ein typisches Beispiel aus dem Alltag: Vorteile von Connected Health für Menschen mit Diabetes ✅ Frühwarnsysteme:Automatische Alarme bei zu hohen oder zu niedrigen Werten. ✅ Weniger Dokumentationsaufwand:Keine lästigen handschriftlichen Tagebücher mehr. ✅ Bessere Therapieentscheidungen:Trendanalysen und Mustererkennung helfen, Blutzuckerschwankungen besser zu verstehen. ✅ Mehr Flexibilität:Therapieanpassungen können schneller erfolgen – oft sogar remote. ✅ Stärkere Eigenverantwortung:Durch mehr Transparenz und Verständnis über die eigenen Werte. Beispiele für vernetzte Systeme Hier ein paar spannende Kombinationen: Gerät/Tool

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Digitale Diabetes-IT braucht offene Schnittstellen

Im digitalen Zeitalter erwarten wir, dass unsere Geräte reibungslos miteinander kommunizieren – egal ob Smartphone, Smartwatch oder Gesundheits-App. Doch gerade im medizinischen Bereich stoßen wir oft auf Grenzen. Besonders im Diabetesmanagement zeigt sich: Ohne offene Schnittstellen wird’s kompliziert – und manchmal sogar riskant. Geräte, die nicht miteinander sprechen Stellen wir uns eine Person mit Typ-1-Diabetes vor: Ein Sensor misst kontinuierlich den Blutzucker, eine Insulinpumpe gibt bei Bedarf Insulin ab, dazu kommen Apps zur Dokumentation von Mahlzeiten und Bewegung. Klingt smart? Ist es auch – wenn die Geräte miteinander reden könnten. Doch oft sind die Systeme abgeschottet. Hersteller verwenden proprietäre Schnittstellen, was bedeutet: Ein Datenaustausch ist nur eingeschränkt möglich – wenn überhaupt. Was ist Interoperabilität überhaupt? Im Kern bedeutet Interoperabilität: Systeme können unabhängig von Hersteller oder Plattform Daten austauschen und gemeinsam nutzen. Offene Schnittstellen (APIs) machen das möglich. Sie sind die digitalen Brücken zwischen Geräten, Programmen und Menschen. In der Diabetesversorgung

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Meine erste Unterzuckerung – ein Schockmoment, den ich nie vergesse

Ein persönlicher Erfahrungsbericht auf meinem Weg mit Typ-1-Diabetes Ich erinnere mich noch genau an diesen Moment. Ich hatte meine Typ-1-Diabetes-Diagnose erst seit ein paar Wochen. Alles war neu. Die Pen-Nadel, die Blutzuckermessungen, das Rechnen von Broteinheiten – mein Kopf war voll, mein Herz oft schwer. Ich hatte das Gefühl, plötzlich in einer anderen Welt zu leben. Einer, in der Zucker nicht nur süß ist, sondern auch gefährlich – zu viel, zu wenig – beides konnte mir schaden. Dann kam sie: meine erste Hypoglykämie. Ich war allein zu Hause. Es war früher Nachmittag. Ich hatte gegessen, gespritzt – wie ich es gelernt hatte. Doch dann passierte etwas, das ich nicht erwartet hatte: Ich bekam plötzlich weiche Knie. Mein Herz schlug schneller, mein Körper fühlte sich zittrig und fremd an. Ich schwitzte, obwohl mir gleichzeitig eiskalt war. In meinem Kopf wurde alles neblig, die Gedanken flatterten wie ein Schwarm aufgescheuchter Vögel. Ich

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close-up photography of sunflower

Mit der Sonnenblume auf Reisen

Wie Hidden Disabilities mir den Weg erleichtert (aber auch noch viel zu tun ist) Reisen mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes ist oft eine logistische Herausforderung – ganz zu schweigen von den Blicken, dem Unverständnis oder der Unsicherheit anderer, wenn man nicht „krank aussieht“, aber doch dringend Hilfe oder Rücksicht braucht. Als ich zum ersten Mal vom Hidden Disabilities Sunflower-Programm hörte, war ich sofort neugierig. Eine Sonnenblume als stilles Zeichen für eine nicht sichtbare Behinderung – das klang fast zu schön, um wahr zu sein. Keine langen Erklärungen mehr, keine mitleidigen Blicke, sondern einfach ein kleines Symbol, das sagt: Ich könnte etwas mehr Zeit brauchen. Vielleicht Unterstützung. Bitte sei geduldig mit mir. Die Sonnenblume als Brücke – besonders auf Reisen Ich habe selbst erlebt, wie belastend Reisen mit Diabetes sein kann. Ich muss regelmäßig essen, meinen Blutzucker im Blick behalten und manchmal auch einfach mal stehen bleiben – auch wenn

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Libre 3, GlucoDataHandler & Wear OS: Zuckerwerte am Handgelenk

Deine Werte. Dein Style. Deine Smartwatch. Wer einen FreeStyle Libre 3 Sensor nutzt, wünscht sich vor allem eines: die eigenen Blutzuckerwerte immer im Blick zu haben – am besten ganz diskret und in Echtzeit. Genau das ist möglich, wenn du dein Android-Smartphone mit einer Wear OS Smartwatch und den richtigen Tools kombinierst.In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du GlucoDataHandler mit einem DMM Diabetic Watchface verbindest und so deine CGM-Daten direkt auf dem Zifferblatt deiner Uhr anzeigen kannst – ohne Umwege und ohne Cloud-Zwang. Was brauchst du? Damit alles reibungslos funktioniert, brauchst du folgende Komponenten: Schritt 1: GlucoDataHandler einrichten GlucoDataHandler (kurz GDH) ist das Herzstück deiner CGM-Übertragung. Es handelt sich um eine Open-Source-App, die Blutzuckerdaten aus verschiedenen Quellen abrufen und lokal verarbeiten kann. So geht’s: Schritt 2: DMM Diabetic Watchface installieren Die sogenannten DMM Watchfaces wurden von einem Entwickler mit Diabetes speziell für die Bedürfnisse von CGM-Nutzern

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Selected by meiner Traumfrau

Smartwatches & Diabetes: Was sie heute (nicht) können

Zwischen Fortschritt, Frust – und viel Hoffnung für morgen Smartwatches gelten als kleine Gesundheitswunder fürs Handgelenk. Schritte zählen, Puls messen, Schlaf analysieren – alles kein Problem. Doch wie sieht es beim Thema Diabetes aus? Können Wearables wirklich beim Blutzuckermanagement helfen – oder ist das (noch) Zukunftsmusik? Was können Smartwatches aktuell leisten? Smartwatches sind im Alltag praktische Begleiter: Sie erinnern an Bewegung, analysieren den Schlaf und zeigen Herzfrequenz oder Sauerstoffsättigung an. Für Menschen mit Diabetes klingt das erstmal vielversprechend. Einige Modelle lassen sich mit sogenannten CGM-Systemen koppeln – also kontinuierlichen Glukosemessgeräten. Diese Sensoren messen den Zuckerwert unter der Haut und senden ihn ans Smartphone. Die Smartwatch zeigt diesen Wert dann an – sie ist also mehr Anzeigegerät als Messinstrument. Die (großen) Grenzen der Technik So hilfreich die Verbindung mit CGM-Systemen ist – echte Blutzuckermessung durch die Uhr selbst? Fehlanzeige. Hier die größten Hürden: Warum ist Blutzuckermessung so kompliziert? Blutzucker lässt sich

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