Neue Wege in der Diabetes-Versorgung

Die Diabetesforschung entwickelt sich stetig weiter – von neuen Therapieansätzen über innovative Technologien bis hin zu spannenden Studienergebnissen. In dieser Kategorie findest du aktuelle Entwicklungen, verständlich erklärt und kritisch eingeordnet.

Wir zeigen, welche Innovationen Potenzial haben, den Alltag von Menschen mit Diabetes zu erleichtern, welche Ideen sich noch in der frühen Forschung befinden und worauf man realistisch achten sollte. So bleibst du informiert über Trends, Technologien und wissenschaftliche Fortschritte – ohne Fachchinesisch, aber mit fundierten Fakten.

Forscher untersuchen in Laborkitteln innovative Hydrogel-Methoden zur Glukoseüberwachung bei Diabetes. | © Glucosecode

Neues Hydrogel für Diabetes: Hoffnung aus dem Labor

Manchmal tauchen Studien auf, die sofort große Erwartungen wecken. Sie lesen sich ein bisschen wie ein Blick in die Zukunft – und genau so eine kommt gerade aus Genf. Dort haben Forschende ein spezielles Hydrogel entwickelt, das transplantierte insulinproduzierende Zellen schützen soll. In ersten Versuchen mit diabetischen Mäusen blieb der Blutzucker über mehrere Monate stabil. Beim ersten Lesen klingt das schnell nach einem großen Schritt in Richtung Heilung. Vielleicht sogar nach dem Moment, auf den viele Menschen mit Typ-1-Diabetes seit Jahren warten. Aber je länger ich mich mit solchen Arbeiten beschäftige, desto klarer wird mir: Die eigentliche Geschichte steckt selten in der Schlagzeile, sondern im Kleingedruckten der Forschung. Worum geht es genau? Bei Typ-1-Diabetes funktioniert die Insulinproduktion im Körper nicht mehr, weil die sogenannten Betazellen im Pankreas durch das Immunsystem zerstört werden. Eine der großen Ideen in der Forschung ist deshalb, genau diese Zellen wieder in den Körper einzubringen –

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Ein Tropfen Blut auf einem Finger symbolisiert die Blutzuckermessung bei Diabetes. | © Name

Typ-1-Diabetes heilen: Wie nah ist die Forschung wirklich?

Manchmal frage ich mich das mitten in der Nacht. Der Sensor piept, der Blutzucker ist wieder mal irgendwo, wo er nicht sein soll, ich liege im Dunkeln und denke: Wird das irgendwann aufhören? Werde ich das noch erleben? Keine rhetorische Frage. Einfach ein Gedanke, der kommt. Seit Jahren lese ich Schlagzeilen wie „Durchbruch bei Typ-1-Diabetes“ oder „Forscher kommen Heilung näher“. Und jedes Mal springt kurz etwas in mir an. Hoffnung, vielleicht. Oder einfach Neugier. Und dann lese ich den Artikel zu Ende und merke: Laborstudie. Mäuse. Kleine Kohorte. Wichtig, sicher. Aber noch weit weg von meinem Alltag mit Insulin und Kohlenhydraten zählen. Ich will nicht zynisch klingen. Ich bin es nicht. Aber ich habe gelernt, diese Meldungen nüchtern einzuordnen und trotzdem offen zu bleiben. Denn da passiert wirklich etwas gerade. Nur eben langsamer und komplizierter, als die Überschriften es klingen lassen. Warum eine Heilung so schwer ist Um zu verstehen,

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Ein glücklicher Junge überprüft mit seinem Smartphone den Blutzuckerwert mithilfe von Eversense-CGM. | © Name

Eversense: Ein Langzeit-CGM für Diabetiker

Wenn man Diabetes hat, ist es wichtig, den Blutzucker regelmäßig zu überwachen. Der Eversense Glukose-Monitor ist ein besonderes System, das dabei hilft – und es funktioniert anders als viele andere Geräte. Was ist Eversense? Eversense ist ein CGM-System. CGM bedeutet Continuous Glucose Monitoring, also kontinuierliche Blutzuckermessung. Der Unterschied zu normalen Geräten: Vorteil: Man muss die Sensoren nicht ständig wechseln, wie bei vielen anderen CGM-Systemen. Eversense hält viel länger. Versionen und Haltbarkeit Eversense E3 Eversense 365 In Deutschland: Eversense 365 soll bald verfügbar sein, die Zulassung ist beantragt. Erfahrungen von Nutzern Zusammenfassung Version Laufzeit Kalibrierung Vorteile E3 180 Tage 2× täglich → 1× täglich Genau, verlässliche Alarme, angenehm zu tragen 365 365 Tage Wöchentlich Extrem lange Laufzeit, komfortabel, weniger Hautprobleme Fazit Eversense ist eine bequeme und langfristige Lösung für Menschen mit Diabetes. Wer seinen Alltag erleichtern möchte und weniger Zeit mit Sensorwechseln verbringen will, findet in Eversense eine gute Lösung.

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Ein Handgelenk mit einem Freestyle-Duo-Sensor zeigt Glukose- und Ketonwerte auf einem Smartphone zur Diabetesüberwachung.

Abbott Libre Duo: Erstmals Glukose und Ketone in einem Sensor

Ich trage meinen Freestyle Libre 2 seit nahezu 2 Jahren täglich. Und eine Frage ist mir dabei häufig schon mal durch den Kopf gegangen: Was ist eigentlich gerade mit meinen Ketonen? Beim Libre schaue ich ständig auf die Kurve. Tendenz, Alarm, Wert. Das läuft. Aber Ketone? Die messe ich immer noch separat — mit einem kleinen Bluttest, dann pieks in den Finger, Streifen in das Gerät, warten. Ausgerechnet dann, wenn mir schon nicht gut ist und der Zucker seit Stunden hoch bleibt. Dann ist das der Moment, in dem man merkt: Eigentlich fehlt hier noch etwas. Abbott hat das anscheinend genauso gesehen. Und letzte Woche ist es offiziell geworden. Was genau ist der Libre Duo? Der Libre Duo ist ein CGM-Sensor — aber kein gewöhnlicher. Er misst nicht nur Glukose, sondern gleichzeitig auch Ketone. Jede Minute. Kontinuierlich. Ohne Pieksen, ohne Teststreifen. Das ist eine Weltpremiere. Bis jetzt gab es das

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Illustration zur beta_zellen_regeneration zeigt Forschungstechniken zur Diabetesbehandlung und Glukosekontrolle.

Können Beta-Zellen wieder wachsen?

Bei Typ-1-Diabetes zerstört das eigene Immunsystem die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Diese Zellen sind eigentlich dafür zuständig, Insulin zu produzieren. Wenn sie verschwinden, kann der Körper den Blutzucker nicht mehr selbst regulieren. Deshalb müssen Menschen mit Typ-1-Diabetes Insulin spritzen oder pumpen. Viele Betroffene stellen sich deshalb eine wichtige Frage: Kann der Körper neue Beta-Zellen bilden? Die kurze Antwort lautet:Vielleicht – und die Forschung arbeitet intensiv daran. Warum Beta-Zellen so wichtig sind Beta-Zellen befinden sich in kleinen Zellgruppen der Bauchspeicheldrüse. Diese Gruppen heißen Langerhans-Inseln. Ihre Aufgabe ist einfach – aber lebenswichtig: Wenn diese Zellen fehlen, funktioniert dieses System nicht mehr. Kann der Körper Beta-Zellen selbst erneuern? Bei gesunden Menschen können sich Beta-Zellen teilweise erneuern. Der Körper kann also neue Zellen bilden. Bei Typ-1-Diabetes gibt es jedoch ein Problem: Das Immunsystem greift die neuen Zellen wieder an. Das bedeutet:Selbst wenn neue Beta-Zellen entstehen würden, könnten sie erneut zerstört werden. Deshalb konzentriert sich

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Hinweis:

GlucoseCode bietet keine medizinische Beratung.
Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information über technische und andere allgemeine Informationen im Diabetesmanagement.
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Bei gesundheitlichen Fragen oder zur Therapieanpassung wende dich bitte immer an deine behandelnde Praxis.