
Diabetes und Angst – Mein Weg, damit umzugehen
Ich heiße Frank, bin 60 Jahre alt und habe im April 2024 die Diagnose Diabetes Typ 1 bekommen, somit liegt dieser einschneidende Moment in meinem Leben bereits fast 18 Monate zurück. Als ich die Diagnose erhielt, hat es mir zunächst mal den Boden unter den Füßen weggezogen. Mein Kopf war voller Fragen:Warum trifft es mich? Was habe ich falsch gemacht? Was darf ich jetzt noch essen? Muss ich mein ganzes Leben umstellen? Kann ich noch reisen? Werde ich im Alltag eingeschränkt sein? Diese Gedanken machten mir große Angst. Und auch heute – zwei Jahre später – sind sie manchmal noch da. Anders und leiser, aber weggehen tun sie vermutlich nie mehr. Die Angst ist ein stiller Begleiter Diabetes ist eine Krankheit, die keinen Feierabend kennt. Ich muss jeden Tag messen, aufpassen, berechnen und mitdenken – und das manchmal auch nachts. Immer begleitet mich die Sorge: Was passiert, wenn mein Blutzucker

