Moderne Technik für ein besseres Diabetes-Management

Digitale Helfer, smarte Geräte und clevere Apps können das Leben mit Diabetes deutlich erleichtern – von der Blutzuckerüberwachung über Insulinpumpen bis hin zu intelligenten Datenanalysen. In dieser Kategorie findest du verständliche Erklärungen, Tipps und Tests zu allen technischen Hilfsmitteln, die den Alltag mit Diabetes unterstützen.

Wir erklären, wie CGM-Systeme, Insulinpumpen, Apps oder Closed-Loop-Lösungen funktionieren, worauf man achten sollte und welche Möglichkeiten es gibt, Technik sinnvoll einzusetzen. So kannst du fundierte Entscheidungen treffen und die Technik gezielt für dein Diabetes-Management nutzen – ohne Fachchinesisch und komplizierte Anleitungen.

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CGM trifft KI – wie künstliche Intelligenz Diabetes-Alltag und Zukunft verändert

Ich merke es immer wieder, wenn ich auf mein Telefon schaue: Diabetes fühlt sich heute ganz anders an als noch vor ein paar Jahren. Allein durch das CGM hat sich mein Alltag verschoben – weg vom punktuellen Messen mit dem Stich in den Finger, hin zu einem permanenten Datenstrom, der einfach da ist. Und trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass wir gerade erst am Anfang einer viel größeren Veränderung stehen. Wenn ich mir anschaue, wie sich künstliche Intelligenz gerade in dieses System hineinschiebt, dann wirkt das auf mich weniger wie ein technisches Update und mehr wie ein grundlegend anderer Blick auf die ganze Sache. Das CGM liefert mir nicht mehr nur Zahlen, sondern Daten in Echtzeit. KI beginnt nun, diese Daten nicht einfach nur anzuzeigen, sondern zu verstehen. Und genau da wird es spannend. Vom Reagieren zum Vorhersagen Heute ist es noch so: Ich sehe einen Wert, ich reagiere.

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Ein Junge erhält ein Glukagon-Implantat zur besseren Blutzuckerkontrolle bei Diabetes. | © GlucoseCode

Glukagon-Implantate: Hilfe bei Unterzucker?

Menschen mit Diabetes kennen das: Manchmal sinkt der Blutzucker ganz plötzlich – das nennt man eine Unterzuckerung oder auch Hypoglykämie. Wenn es ganz schlimm wird, kann man bewusstlos werden. Dann hilft nur noch Glukagon, ein Hormon, das den Blutzucker schnell wieder ansteigen lässt. Bisher musste Glukagon gespritzt werden – oft von anderen Menschen, weil man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist. Aber jetzt gibt es neue Ideen: Glukagon als Implantat – also ein kleines Gerät unter der Haut, das im Notfall automatisch Glukagon abgeben kann. 🧠 Was ist Glukagon eigentlich? Glukagon ist so etwas wie der Gegenspieler von Insulin. Es sorgt dafür, dass Zucker aus der Leber ins Blut abgegeben wird – also dass der Blutzucker steigt. 🧪 Die neue Idee: Glukagon-Implantate Ein Forschungsteam vom MIT in den USA hat ein kleines Gerät entwickelt, das man sich unter die Haut setzen lassen kann. Es ist so groß wie

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Ein Mint-Insulin-Patch sendet Blutzuckerwerte an ein Smartphone für einfaches Diabetes-Management. | © Name

„Mint“: Tubeless‑Pumpen‑Revolution von Beta Bionics

Beta Bionics stellt „Mint“ vor – die nächste Generation der tubelosen Insulinpumpen Die amerikanische Firma Beta Bionics, bekannt für ihr iLet Bionic Pancreas‑System, präsentierte auf der ADA Scientific Sessions erstmals einen funktionsfähigen Prototyp der tubeless Patch‑Pumpe namens „Mint“.Im Gegensatz zu klassischen Schläuchen kommt „Mint“ ohne Tubing aus – ähnlich wie Insulets Omnipod, aber mit einigen smarten Verbesserungen. Technische Highlights von Mint: Das designfokussierte Konzept erleichtert das Handling erheblich: Patch aufkleben, wiederverwendbare Einheit ansetzen, Knopfdruck – fertig. Im Vergleich: Medtronics kommender MiniMed Fit ist auf sieben Tage ausgelegt, bietet jedoch ein anderes System. Marktposition & Ausblick Analysten erwarten eine Markteinführung in den USA gegen Ende 2027. Damit will Beta Bionics eine Lücke im Markt besetzen – vor allem bei Nutzern, die sich ein nahezu wartungsfreies patch‑style Erlebnis wünschen. Die Nähe zur iLet‑Plattform lässt darauf schließen, dass Mint später mit automatisiertem Closed‑Loop‑System und Dual‑Sensor‑Tech (Glukose + Ketone) kombiniert werden könnte, z. B. mit Abbotts Libre 3

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Ein Junge schaut auf sein Handy, während er den Dexcom CGM zur Blutzuckermessung trägt. | © Name

Dexcom G8: Was bislang bekannt ist – und was das für uns bedeutet

1. Einführung: Was ist ein CGM-Sensor? Kurz und klar Ein kontinuierlicher Glukose-Monitoring-Sensor (CGM) misst den Glukosespiegel im Unterhautfettgewebe fortlaufend und sendet die Werte drahtlos an eine App oder Empfänger. Das erspart viele Fingerstiche und gibt Echtzeit-Einblicke in Blutzuckerverläufe. Systeme wie der FreeStyle Libre 3, den ich selbst nutze, messen regelmäßig automatisch und liefern Alarme bei Hoch- oder Unterzucker.CGM-Systeme gelten als Standard-Technologie für das moderne Diabetesmanagement. Sie helfen, mehr Zeit im Sollbereich zu verbringen und Risiken wie Hypoglykämien früher zu erkennen. 👉 Beim Libre 3 etwa erfolgt die Messung kontinuierlich und automatisch ohne Scan-Aktion. (Allgemein verfügbar) 2. Dexcom: Markt, Produkte und Fokus heute Dexcom gehört zu den weltweit führenden Herstellern von CGM-Sensoren – mit bekannten Systemen wie Dexcom G6 und der aktuellsten Generation Dexcom G7. Wichtige Punkte zu Dexcom heute: Dexcom hat angekündigt, die Produktion des G6 im Jahr 2026 einzustellen, um sich vollständig auf neuere Systeme wie G7 und zukünftige

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Ein Mann prüft mit seinem Smartphone die Blutzuckerwerte über ein CGM-Gerät am Arm, unterstützt durch neue Insulin-Pumpen.

Die neue Generation von Insulinpumpen – was sich ändert

Die Insulintherapie steht vor einem großen Wandel Beim Diabetes-Management passiert gerade etwas Grundlegendes.Insulinpumpen sind nicht mehr nur technische Hilfsmittel. Sie werden Teil eines digitalen Gesamtsystems, das den Alltag erleichtern soll – nicht komplizierter macht. Früher ging es oft nur um eine Frage:👉 Wie viel Insulin brauche ich? Heute geht es um mehr:👉 Wie kann die Technik mir helfen, weniger an Diabetes denken zu müssen? Genau hier setzt die neue Generation von Insulinpumpen an. Weg vom Schlauch – hin zu mehr Freiheit Viele klassische Insulinpumpen arbeiten mit Schläuchen.Das funktioniert medizinisch gut, ist aber im Alltag oft belastend: Patch-Pumpen gehen einen anderen Weg.Sie kommen ohne Schlauch aus und sitzen direkt auf der Haut. 👉 Das bedeutet: Für viele ist genau das der entscheidende Punkt, überhaupt über eine Pumpe nachzudenken. Zwei Wege bei Patch-Pumpen – beide mit klaren Zielen Aktuell gibt es zwei technische Ansätze: 1. Wiederaufladbare SystemeEin kleiner Pumpenkern wird immer wieder

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Die Zukunft der Insulinpumpen zeigt eine automatisierte Steuerung für besseres Diabetesmanagement. | © GlucoseCode

Die Zukunft der Insulinpumpen: Was bringt die nächste Generation?

Die Diabetes-Technologie entwickelt sich rasant weiter – und die nächste Generation von Insulinpumpen verspricht, den Alltag von Menschen mit Diabetes noch einfacher und komfortabler zu machen. In diesem Beitrag schauen wir uns die spannendsten Innovationen an, die aktuell in der Entwicklung sind und bald auf den Markt kommen könnten. Tubenlos, bildschirmfrei und wiederaufladbar Viele Hersteller arbeiten an tubenlosen Insulinpumpen, die ohne störende Schläuche auskommen. Beispiele sind die bekannten Omnipod-Systeme und neue Geräte wie der „Siggy“ von Tandem, eine wiederaufladbare Patch-Pumpe mit austauschbarem Klebepad. Auch Beta Bionics bringt mit dem „Mint“ eine tubenlose Lösung auf den Markt, die ohne Aufladen auskommt, da die Batterie im Einweg-Patch sitzt. Ein weiterer Trend sind bildschirmfreie Pumpen, die stattdessen per Smartphone gesteuert werden. Medtronic arbeitet an der „8 Series“, einer modularen Pumpe, die bis zu 7 Tage mit einem Infusionsset funktioniert und komplett über das Handy bedient wird. Längere Tragedauer dank neuer Infusionssets Die Tragedauer

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Hinweis:

GlucoseCode bietet keine medizinische Beratung.
Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information über technische und andere allgemeine Informationen im Diabetesmanagement.
Sie ersetzen nicht die individuelle Beratung durch Ärzt*innen oder medizinisches Fachpersonal.
Bei gesundheitlichen Fragen oder zur Therapieanpassung wende dich bitte immer an deine behandelnde Praxis.