Dein Alltag mit Diabetes – praktisch, verständlich, echt

Das Leben mit Diabetes bringt viele kleine und große Herausforderungen mit sich – vom Umgang mit Unterzuckerungen über Insulinanpassungen bis hin zu besonderen Situationen im Beruf, unterwegs oder beim Sport. In dieser Kategorie findest du praktische Tipps, Erfahrungen und Lösungen für den Alltag.

Wir zeigen dir, wie du Routinen leichter gestalten, Stolperfallen erkennen und selbstbewusst mit deiner Erkrankung umgehen kannst. Die Beiträge sind praxisnah, verständlich und basieren auf echten Erfahrungen von Menschen mit Diabetes. So bekommst du hilfreiche Ideen, die direkt im täglichen Leben umsetzbar sind – ohne kompliziertes Fachwissen.

Eine Person gibt einem anderen Nasenspray, um bei niedrigem Blutzucker schnell zu helfen. | © Name

Glukagon Nasenspray – schnelle Hilfe bei schwerem Unterzucker

Einfach erklärt für Angehörige und Freund*innen von Menschen mit Typ-1-Diabetes. Bei Typ 2 kann es zwar auch zu schweren Hypoglykämien kommen, aber diese sind deutlich seltener als bei Typ 1 Patienten. Wenn der Blutzucker sehr tief sinkt, kann das gefährlich werden. Die betroffene Person merkt manchmal gar nicht mehr, was los ist. Sie kann nicht mehr sprechen, nicht mehr klar denken oder sogar bewusstlos werden. In solchen Momenten zählt jede Minute – und genau dann hilft ein Glukagon Nasenspray. 🧠 Was ist dieses Nasenspray? Das ist ein Notfallmedikament. Es hilft, den Blutzucker schnell zu erhöhen, wenn jemand mit Diabetes eine schwere Unterzuckerung hat. Es enthält Glukagon – das ist ein Hormon, das den Körper anregt, Zucker aus der Leber freizusetzen. Das Besondere an einem Glukagon Nasenspray:👉 Es wird nicht gespritzt, sondern in die Nase gegeben – ganz einfach! ⛑ Wann wird ein derartiges Notfallmedikament gebraucht? Es wird dann eingesetzt, wenn

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Ein Smartphone mit Dexcom und Freestyle Libre zeigt einen Blutzuckerwert von 110 mg/dL, Ohnemichpiepthiergarnix.

„Ohne mich piept hier gar nix!“

Es gibt diesen Moment. Den kennt ihr alle. Jemand sieht, wie ich beim Essen aufs Handy schaue. Oder mitten im Gespräch. Oder nachts um halb drei, weil der Alarm losging. Und dann kommt der Blick. Der Blick, der sagt: Muss das wirklich gerade sein? Ja. Muss es. Weil das da kein Instagram ist. Das ist mein Blutzucker. Ich habe lange nach einer Möglichkeit gesucht, das in einem Satz zu erklären – am besten ohne Vortrag, ohne Rechtfertigung, ohne „also ein CGM ist ein kontinuierliches Glukosemessgerät, das per Bluetooth…“. Und jetzt habe ich einen Aufkleber. Was steht da drauf ? „Ohne mich piept hier gar nix.“ Darunter: ein FreeStyle Libre 3, ein leuchtender Blutzuckerverlauf auf dem Handydisplay, 110 mg/dL – schön im Zielbereich, danke der Nachfrage – und der kleine Hinweis Medical Device, weil es eben genau das ist. Kein Scherz. Mein Telefon ist ein Medizinprodukt. Nicht vom TÜV abgenommen, nicht

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Ein nachdenklicher Junge mit Insulinpen, der über Blutzucker und Mahlzeiten nachdenkt. | © GlucoseCode

Wie ich die richtige Balance zwischen Basal und Bolus gefunden habe

Ich lebe mit Diabetes und spritze mehrmals am Tag Insulin. Das nennt man intensivierte Insulintherapie oder einfach ICT.Dabei benutze ich zwei Arten von Insulin: Ich habe gemerkt: Damit mein Blutzucker gut eingestellt ist, muss ich die richtige Balance zwischen Basal und Bolus finden. Das war am Anfang gar nicht so einfach – aber mit der Zeit habe ich gelernt, worauf ich achten muss. 🧩 Was ist eigentlich der Unterschied? 🔹 Basalinsulin – mein Grundbedarf Das Basalinsulin sorgt dafür, dass mein Blutzucker zwischen den Mahlzeiten und in der Nacht stabil bleibt. Es deckt meinen Grundbedarf an Insulin – also das, was mein Körper braucht, auch wenn ich nichts esse. Früher dachte ich, es sei egal, wann ich das spritze – aber ich habe gelernt, wie wichtig der richtige Zeitpunkt und die richtige Menge sind. 🔹 Bolusinsulin – für mein Essen Das Bolusinsulin spritze ich zu den Mahlzeiten oder wenn mein Blutzucker

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Ein freundlich gezeichneter Comic zeigt eine Person mit kurzem, dunklem Haar, die barfuß auf einem Stuhl sitzt. Die Person hebt einen Fuß an und betrachtet ihn mit einer Lupe. Vor ihr stehen auf dem Boden eine rosa Waschschüssel mit Seifenblasen, eine Flasche Flüssigseife, eine Tube Fußcreme, ein Bimsstein, ein Paar weiße Socken und blaue Hausschuhe. Die Szene wirkt ruhig und sauber – sie zeigt, wie wichtig Fußpflege ist, besonders bei Diabetes.

Gesunde Füße bei Diabetes: Warum die richtige pflege so wichtig ist

Warum Füße bei Diabetes besondere Aufmerksamkeit brauchen Unsere Füße tragen uns jeden Tag durchs Leben – und trotzdem schenken wir ihnen oft wenig Beachtung. Für Menschen mit Diabetes ist das besonders wichtig: Denn bei ihnen sind die Füße oft empfindlich oder sogar schon geschädigt. Das liegt daran, dass hohe Blutzuckerwerte über längere Zeit die Nerven und Blutgefäße schädigen können. Die Folge: Was harmlos beginnt, kann gefährlich werden: Das sogenannte diabetische Fußsyndrom kann entstehen – und im schlimmsten Fall muss ein Zeh oder sogar ein ganzer Fuß amputiert werden. Aber: Mit der richtigen Pflege kannst du viel vorbeugen. Die tägliche Fußpflege – so geht’s richtig Es dauert nur ein paar Minuten am Tag – und kann deine Füße langfristig gesund halten. Hier ein paar einfache Schritte: 🦶 Füße täglich anschauenAm besten nach dem Duschen oder vor dem Schlafengehen. Achte auf: 💦 Waschen mit Gefühl 🧴 Eincremen nicht vergessenTrockene Haut wird schnell

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Gesunde Lebensführung

Schlechte Gewohnheiten? – Schritt für Schritt zu einem gesünderen Alltag

Ob weniger Süßes, mehr Bewegung oder regelmäßiger Schlaf – viele Menschen nehmen sich vor, ihre schlechten Gewohnheiten zu ändern. Doch schnell merkt man: Das ist gar nicht so leicht! Warum das so ist, wie unser Gehirn dabei mitmischt und was wirklich hilft, neue, gesunde Routinen aufzubauen – darum geht es in diesem Beitrag. Warum Gewohnheiten so stark sind Unser Gehirn liebt Gewohnheiten. Sie sparen Energie und machen den Alltag einfacher. Viele Dinge – wie Autofahren, Zähneputzen oder das morgendliche Anziehen – laufen völlig automatisch ab. Wir denken nicht mehr bewusst darüber nach. Das liegt daran, dass sich wiederholte Abläufe im Gehirn als sogenannte „Automatismen“ abspeichern. Je öfter wir etwas tun, desto fester verankert es sich. Diese Abläufe rutschen irgendwann ins Unterbewusstsein – und genau das macht es so schwer, alte Muster zu durchbrechen. 💡 Wusstest du? Gewohnheiten werden im sogenannten Striatum gespeichert – einem Bereich tief im Inneren des Gehirns.

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Ein Junge mit CGM-Gerät steht auf dem Tennisplatz und lächelt, während eine Frau ihn anfeuert. | © Zverev Foundation

Alexander Zverev Foundation: Stark gegen Diabetes

Wenn Erfolg Verantwortung übernimmt Diabetes Typ 1 verändert ein Leben – vor allem dann, wenn man noch ein Kind ist.Alexander Zverev weiß das aus eigener Erfahrung. Der Tennis-Olympiasieger lebt seit seiner Kindheit mit Typ-1-Diabetes. Statt diese Tatsache zu verstecken, hat er sie zum Antrieb gemacht. Im Jahr 2022 gründete er die Alexander Zverev Foundation. Ihr Ziel ist klar:Kinder und Jugendliche mit Diabetes sollen bessere Chancen auf ein gesundes, selbstbestimmtes Leben haben – unabhängig davon, wo sie geboren wurden. Hilfe dort, wo sie dringend gebraucht wird Ein zentraler Schwerpunkt der Stiftung liegt auf der medizinischen Versorgung in Afrika, insbesondere im Kongo.Gemeinsam mit erfahrenen Partnerorganisationen unterstützt die Stiftung das Missionsärztliche Hospital Vanga. Dort werden: Besonders wichtig: Mobile Teams bringen die Versorgung auch in abgelegene Regionen. So erreicht Hilfe Menschen, die sonst durchs Raster fallen würden. Moderne Diabetes-Hilfe statt Notlösungen Die Alexander Zverev Foundation setzt nicht nur auf Basisversorgung, sondern auch auf moderne

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Hinweis:

GlucoseCode bietet keine medizinische Beratung.
Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information über technische und andere allgemeine Informationen im Diabetesmanagement.
Sie ersetzen nicht die individuelle Beratung durch Ärzt*innen oder medizinisches Fachpersonal.
Bei gesundheitlichen Fragen oder zur Therapieanpassung wende dich bitte immer an deine behandelnde Praxis.